The Twist Brothers, KiWo 2019, Livebericht

 

Gruppe, Interpret: The Twist Brothers
Datum, Uhrzeit: 21.06.2019 | 15:00 |
Location: Pirat-World-Bühne
Kontakt: Homepage | Facebook
Live-Bericht
„Lets Twist Again“

Buddy Holly, Little Richard und Elvis Presley machten die neue, aufregende Musik und das damit verbundene Lebensgefühl schnell bekannt. Und der sexy Charme der 60s lebt weiter. Das Rebellen-Image machte den Startschuss zum Soundcheck auf der Kieler Woche 2019.

Aber die Bandmitglieder heißen nicht Boddy oder Richard. Es sind Sebastian Fuchs (Gitarre und Gesang), Martin Ross (Klavier, Gitarre und Gesang), Nils Jastorff (Bass) und Peer Rahlf (Schlagzeug und Gesang).

Davon abgesehen, dass es nachmittags war und der Platz vor der Bühne so gut wie leer, fetzten die Jungs den einzigartigen Sound einer rebellischen Jungend.
Aber nicht nur die alt bekannten Songs wurden gerockt, sondern auch erstaunlicher Weise die Hits von Roxette „She got the look“ oder von AHA „Take on me“ klangen im Stil der 60er von der Bühne herab.

Zwei Stunden versuchten The Twist Brothers das Publikum einzuheizen und zum Tanzen zu bewegen. An der Band lag es nicht – sie können es – es war nicht die richtige Tageszeit.

Unser Tip für die Zukunft an das Publikum:
„Leute zieht euch den Petticoat oder die Lederjacke an, singt mit und tanzt!“

Live-Video

© 2019 KiWoDe

 

Kieler Woche Design für 2019

„Spritzig wie ein Wassertropfen“

Es war ziemlich aufregend in der „Seeburg“ alleine im Raum mit all den Plakaten zu sein. Wirken lassen – erst einmal wirken lassen!

Irgendwie haben sie alle ihren Reiz, dachte ich mir. Vielleicht dann doch eher die Merchandise-Entwürfe betrachten. Es ist echt interessant, was sich aus den Elementen der Motive so alles machen lässt.

Überwiegend herrscht die Farbe Blau in all ihren Nuancen. Aber nur ein einziges Motiv ist bunt und hat eigentlich als Hintergrundmotiv die Buchstaben „K“ und „W“. Jedoch ist es das meiner Meinung nach noch nicht.

Immer wieder wendet sich mein Blick einem Motiv zu. Ich denke mir: „Lustig, frech, macht Laune, ich mag die Farben – das ist es, oder doch nicht.“

Der Raum füllt sich langsam mit den Kollegen der Presse und es gibt große Fragezeichen über den Köpfen. Manche schleichen von einem Motiv zum anderen, andere legen sich mit einem Blick gleich fest.
Zwei Teams sind nur damit beschäftigt ihre Highspeed-Kameras für die TV-Nachrichten in die richtige Position zu bringen.

Endlich war es dann soweit. Kiels Stadtpräsident Hans-Werner Tovar begibt sich nach Vorne und die Jury versammelt sich um ihn.
In der Jury saßen vier Fachjuroren, vier Sachjuroren und erstmals eine neunte Jurorin aus der Kieler Bevölkerung.

Die Fachgutachter waren Andrew Goldstein vom Karlsruher Designteam 2xGoldstein (ständige Gutachter mit einer Stimme), die Berliner Designerin Ariane Spanier (erstmals als ständige Gutachterin dabei), Vorjahressiegerin Verena Panholzer sowie Philipp Dornberger (Leiter Kieler-Woche-Büro).
Ihnen saßen als Sachgutachter zur Seite: Hauke Petersen als Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Kieler Woche, Sven Christensen als Geschäftsführer der Point of Sailing Marketing GmbH, Dr. Carsten Krage als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kieler Woche Marketing GmbH und Universitätspräsident Prof. Lutz Kipp, Vorsitzender des Kultur- und Wissenschaftssenats der Landeshauptstadt Kiel.
Verstärkt wurde die Jury zudem von Emma-Louisa Döhler vom Jungen Rat der Landeshauptstadt Kiel. Im Februar hatte der Hauptausschuss beschlossen, in diesem Jahr erstmals ein neuntes Jurymitglied aus der Kieler Bevölkerung zur Jurysitzung einzuladen, um stetig neue Impulse zu setzen und den überregional und international ausgerichteten Designwettbewerb regional besser zu verankern. Das neunte Jurymitglied soll künftig jährlich wechseln.

Ich hatte ein nettes Gespräch mit Emma-Louisa Döhler. Bei ihrer Auswahl des Motives ging es ihr auch um das Bild der „wehenden Fahnen“ in der Stadt Kiel. Zu ihrer Betrachtungsweise gehörte dazu, dass sich die Fahnen im Wind ja brechen, und dann muss so ein Motiv immer noch gut aussehen. Daher hatte sie sich für die Wassertropfen entschieden.

Gewonnen hat dann schließlich das Design „Spritzig wie ein Wassertropfen“. Und ich freute mich innerlich, dass meine Entscheidung mit dem Sieger-Motiv übereinstimmt.

Warum dieses Desing gewählt wurde könnt ihr Euch im Video auf Facebook anhören.

Ich sage zu dem Motiv einfach nur „PLATSCH!“ und ich bin begeistert!

Und wer noch mehr über die Künstler für das Design 2019 erfahren möchte, kann sich hier schlau machen: