Child in Time, KiWo 2018, Livebericht

 

Gruppe, Interpret: Child in Time
Datum, Uhrzeit: 17.06.2018, 20:00 |
Location: NetUSE-Bühne |
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Live-Bericht
Und wo war eigentlich der Highwaystar?

Die Band „Child in Time“, war schon kurz vor dem Aus, nachdem im vergangenen Jahr 2 Mitglieder die Band verließen. Aber es fand sich glücklicherweise „Ersatz“.

Neu in der Band sind Bassist Jan Ufo Becker und Keyboarder Christian Muuß. Zum ursprünglichen 70er-Sound gehört nun seine, schon von Jon Lord bespielte, 40 Jahre alte Hammond Orgel, deren herrlicher, unverwechselbarer Klang mit neuzeitlicher Elektronik unerreichbar scheint.

Das Konzert begann fast pünktlich vor nur halbleeren Rängen. Das lag aber an „Deutschland – Mexiko“ und im Nachhinein betrachtet, hätten viele der Abwesenden bestimmt mehr davon gehabt, sich guten Hard Rock reinzutun.

Ohne Anlaufzeit wurde das Publikum in die Deep Purple-Ära versetzt. Da war er wieder, der volle Rock-Sound, die Stimmgewalt von Sänger Arne Danklefsen, die Gitarrentiraden des Matthias „Matze“ Orlitz, die wuchtigen Beats von Drummer Nils Krüger, ganz links sitzend Christian Muuß, der fürs Schweben zuständig war und schließlich Bassist Jan Ufo Becker, der den ganzen „Laden“ zusammenhielt. In etwas über einer Stunde präsentierten „Child in Time“ einen rockigen Reigen aus vergangenen, nicht tot zu kriegenden Jahren

Und dann waren da noch die Leute vor der NetUSE-Bühne, die bestens gelaunt mitsangen und tanzten. Und Kopfschütteln galt hierbei als Zustimmung.

Etwas verwundert waren Band und Publikum durch das vom Veranstalter vorgegebene abrupte Ende. Diese Party hätte ganz sicher noch weitergehen können. Vermutlich aus Protest darüber wurde in der Zugabe dann hauptsächlich geledzeppelint.

Fazit: Ein schöner, zu kurzer Konzertabend. Ohne Highwaystar.

Live-Video

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